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Museen streben gemeinsame Vermarktung an

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Die Chemnitzer Museen setzen große Hoffnungen in das neue Stadt­mar­ke­ting. Mit der geplanten Neustruk­tu­rie­rung biete sich die Chance, endlich ein gemein­sames Werbe­kon­zept zu entwi­ckeln, sagt zum Beispiel Dirk Schmer­schneider vom Fahrzeug­mu­seum an der Zwickauer Straße. Andere Städte mit einer ähnli­chen Museums­land­schaft seien hier weit voraus. Um mehr Besucher in die Stadt zu locken, soll auch der Begriff „Museums­meile“ wieder ins Gespräch gebracht werden. Alle Einrich­tungen könnten dort einge­bunden und gemeinsam vermarktet werden. Claudia Mann vom Straßen­bahn­mu­seum in Kappel begrüßt diese Idee. Von einem zentralen Werbe­auf­tritt, vielleicht verbunden mit einer Art Kombi-Eintritts­karte, würden alle Museen profi­tieren. Sie erlebe oft, dass zum Beispiel Besucher des Indus­trie­mu­seums auch die anderen Einrich­tungen auf der Zwickauer Straße besich­tigen. Diese Besucher­ströme zu bündeln, sei auch der Wunsch vieler anderer Museen.