Mobilisierung gegen angekündigte Pegida-Großkundgebung
Mit einem Sternlauf und anderen Aktionen will ein breites Bündnis am Montag in Dresden gegen die angekündigte Großkundgebung von Pegida mobil machen. Aufgerufen dazu haben neben Parteien auch Vereine und Organisationen wie der Studentenrat, die Schüler-Initiative "Bildung statt Rassismus" und die SLUB. Dresden Nazifrei will den Auftritt des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders möglichst mit vielen Menschen verhindern. Nach Ansicht der Organisatoren könne Dresden zu einem Zentrum rechtsnationaler Bewegungen werden.Pegida-Großkundgebung ab 17.00 UhrDer Pegida Förderverein hat für 17.00 Uhr eine Großkundgebung mit bis zu 30.000 Teilnehmern in der Flutrinne angemeldet. Auf der Bühne wird neben Wilders auch OB-Kandidatin Tatjana Festerling erwartet, hieß es. Das islamkritische Bündnis nutzt die Parkplatz-Wiese gegenüber des Messeeingangs für die Kundgebung. Interviewanfragen hatte Pegida seit Montag bislang nicht beantwortet.Einschränkungen in der InnenstadtDie Polizei rechnet mit erheblichen Einschränkungen im Innenstadtbereich, insbesondere an der Messe. Bereits ab 14.00 Uhr starten die ersten Gegendemonstrationen.- 14.00 Uhr Dresden Nazifrei-Demo vom Bhf. Neustadt Richtung Messe & zurück- 14.30 Uhr Studenten-Demo von der TU zum Bhf. Mitte- 15.00 Uhr Schüler- und Ausländerbeiratsdemo von Synagoge zum Bhf. Mitte- 16.00 Uhr Parteien-Demo (SPD, Linke, Grüne) Albertplatz zum Bhf. MitteKein Fußballtraining im OstragehegeDie Kundgebungen wirken sich auch auf das Sporttreiben im Sportpark Ostra aus. Der Dresdner SC, FSV Lokomotive Dresden, USV TU Dresden, Profilsport Fußball am Sportgymnasium und das DFB-Stützpunkttraining des Stadtverbandes können nicht auf den Rasen- und Kunstrasenflächen stattfinden. Das teilte der Stadtverband Fußball auf seiner Homepage mit. Auf Empfehlung der Polizeidirektion Dresden wird für mindestens dreizehn Mannschaften das erste Training nach den Osterferien ausfallen müssen, hieß es.