• Mit einem Großaufgebot war nach Hardy G. gefahndet worden. © Polizei

    Mit einem Großaufgebot war nach Hardy G. gefahndet worden. © Polizei

Mit Sturmgewehr auf der Flucht - Chemnitzer Hardy G. wird Prozess gemacht

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Zwickau -

Der Chemnitzer Hardy G., der im Juni 2018 mit seiner Flucht Schlagzeilen machte, steht kommenden Mittwoch in Zwickau vor Gericht. Er muss sich unter anderem wegen Bedrohung verantworten, und weil er verbotenerweise eine Schusswaffe bei sich hatte.

Der Mann galt damals als gefährlich, die Polizei befürchtete einen Amoklauf. Denn er soll seine ehemalige Lebensgefährtin und deren Kinder in Limbach-Oberfrohna mit dem Tod bedroht haben.

Vor seiner Flucht vor der Polizei, die zeitweise mit bis zu 300 Mann nach ihm suchte, soll er laut Anklage ein Sturmgewehr und 500 Schuss Munition aus dem Waffenschrank seines Schützenvereins gestohlen haben. Erst knapp zwei Monate später konnte er festgenommen werden.