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Minister­präsident Tillich verteidigt Versammlungsverbot

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Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich hat sich zum Demons­tra­ti­ons­verbot in Dresden geäußert. Wegen konkreter Morddro­hungen gegen Pegida-Organi­sator Lutz Bachmann hatte die Polizei veran­lasst, alle Versamm­lungen unter freien Himmel am Montag in der Stadt zu verbieten. Tillich sagte, die Polizei in Dresden habe sich die Entschei­dung nicht leicht gemacht. Es musste zwischen dem grund­ge­setz­lich verbrieften Demons­tra­ti­ons­recht und der Sicher­heit abgewogen werden. Der Schutz von Leib und Leben von Demons­tra­ti­ons­teil­neh­mern überwog, so Tillich am Montag in der Staats­kanzlei. Es habe sich um einen konkreten Einzel­fall für die Demons­tra­tionen in Dresden gehan­delt, sagte der Regie­rungs­chef.