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Minister­präsident Tillich sieht ein Jahr nach der Flut Bau-Boom als Wiederaufbau-Bremse

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Die Flut hat in Sachsen vor einem Jahr Schäden in Höhe von zwei Milli­arden Euro verur­sacht – die Besei­ti­gung läuft bis heute auf Hochtouren. Teilweise laufen die Arbeiten schlep­pend. Wie Sachsens Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich unserem Sender auf Nachfrage sagte, sei das auch dem Bauge­werbe geschuldet. Wegen der guten Auftrags­lage kämen die Handwerker kaum nach. Daneben geht der Hochwas­ser­schutz weiter voran – Grund­stücks­ei­gen­tümer, Natur- oder Denkmal­schützer würden die Arbeiten jedoch immer wieder bremsen, so Tillich weiter. Ein Jahr nach dem Jahrhun­dert-Hochwasser an Mulde, Elbe und Neben­flüssen ziehen Sachsens Umwelt­mi­nis­te­rium und mehrere Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen heute Bilanz. Dabei dürfte es nicht nur um Zahlen zu Schäden und Wieder­aufbau gehen, sondern auch um Konse­quenzen aus der Flut. Anfang Juni 2013 war Sachsen das zweite Mal binnen elf Jahren von einer Jahrhun­dert-Flut betroffen. Aller­dings fielen die Schäden geringer aus als beim Hochwasser vom August 2002.