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Mineralölkonzern baut Ladesäulen-Netz für E-Autos in Sachsen

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Die Mineralölkonzerne verdienen noch immer Milliarden mit Sprit für Verbrennungsmotoren – auch wenn die Zahl der Elektro-Autos zunimmt. Zwar ist in Sachsen der Anteil an Elektrofahrzeugen deutlich kleiner als im restlichen Deutschland. Trotzdem will Aral im Freistaat ein Netz von Ladesäulen für E-Autos an seinen Tankstellen aufbauen.

Mit der Produktion in Zwickau, Leipzig und Dresden ist Sachsen bei der Herstellung von E-Autos eins der führenden Bundesländer. Jetzt hat Aral in Schkeuditz eine Ultraschnellladesäule in Betrieb genommen. Auf Nachfrage unseres Senders hat der Mineralölkonzern mitgeteilt, dass die nächste Ladesäule in Grimma errichtet werden soll.

In den kommenden 12 Monate will der Mineralölkonzern deutschlandweit über 100 Ladepunkten anbieten – vor allem an Autobahnen, Bundesstraßen und in Großstädten. Damit könnten also möglicherweise Städte wie Leipzig, Dresden oder Chemnitz ebenfalls E-Ladesäulen an Tankstellen bekommen. Momentan zahlen Kunden 47 Cent pro Kilowattstunde. Der Konzern investiert weiter in ultraschnelles Laden. Künftig soll man ähnlich schnell Laden wie heute Tanken können.