Mindestlohn würde Kaufkraft in Chemnitz steigern
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In unserer Stadt arbeiten knapp 41.000 Menschen für einen Dumpinglohn. Sie verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Das ist das Ergebnis einer Studie des Pestel-Instituts. Die Gewerkschaft ver.di fordert deshalb erneut die Einführung eines gesetzlichen Mindeslohnes. Das würde sich auch auf die Kaufkraft auswirken, so die Chemnitzer Gewerkschaftschefin Annelie Schneider. Niedriglöhner seien gezwungen, auf vieles zu verzichten. Laut Studie würde bei einem Mindeslohn von 8,50 Euro die Kaufkraft in Chemnitz um 65 Millionen Euro pro Jahr steigen.