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Millionschaden nach Brand auf Baustelle

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Dicke Rauchwolken über der Chemnitzer Innenstadt: auf der Baustelle an der Bahnhofstraße ist am Montagvormittag eine Baumschine in Flammen aufgegangen. Aus dem riesigen Spezial-Bohrgerät stiegen dicke schwarze Qualmwolken auf, die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.

Nach nur kurzer Zeit konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, die Maschine wurde dazu von der Feuerwehr auch mit Schaum bedeckt. Nach Angaben der Polizei wurde der 46-jährige Maschinenführer leicht verletzt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Der Brand war nach ersten Erkenntnissen beim Betanken des Bohrgeräts ausgebrochen. Ein Hydraulikschlauch soll gerissen sein, das Öl hat sich entzündet. Durch den Brand entstand laut Polizei ein Schaden von einer Million Euro. Die Arbeitsaufsicht der Landesdirektion hat Ermittlungen aufgenommen. Wegen der Löscharbeiten musste die Bahnhofstraße teilweise gesperrt werden.

Auf dem Baufeld direkt neben dem Archäologiemuseum wird derzeit der neue Firmensitz des Energieversorgers eins errichtet. Erst am Freitag war Grundsteinlegung auf dem Gelände. Mit den Bohrgeräten werden Bohrpfähle in den Boden getrieben, die später die Baugrube stabilisieren sollen.