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Millionen­in­vestition auf Brühl

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Am Brühl startet ein weiteres Großpro­jekt. Die Unger-Gruppe hat zehn Häuser auf dem Fußgän­ger­bou­le­vard gekauft und wird diese jetzt für insge­samt 12 Millionen Euro sanieren. Insge­samt 75 Wohnungen sollen in dem Karree entstehen, im Innenhof ist eine Parkga­rage geplant. Etwa ab Jahres­mitte können sich die ersten Inter­es­senten für nähere Infor­ma­tionen an ein Büro des Unter­neh­mens vor Ort wenden. Direkt gegen­über beginnt auch die GGG mit der Sanie­rung eines Gebäudes. Die Hermann­straße 9 wird zu einem Wohnhaus mit gehobenem Standard umgebaut. Der Brühl 36, an der Ecke Herrmann­straße, wurde von einem privaten Eigen­tümer erfolg­reich saniert. Wohn- und Gewer­be­ein­heiten sind bereits vollständig vermietet. Der Brühl 54 und 61, letzteres durch die Brühl­pio­niere, sind nahezu fertig­ge­stellt. Auch der Ausbau des Musik­kom­bi­nates in der ehema­ligen Karl-Liebknecht-Schule schreitet erfolg­reich voran. Eine Eröff­nung ist für Oktober diesen Jahres avisiert. Parallel wird die Stadt weitere Maßnahmen im öffent­li­chen Raum ergreifen. Einzelne Baumpflan­zungen in Seiten­straßen sind bereits erfolgt, weiter geht es in den nächsten Jahren mit der Umset­zung des Verkehrs­kon­zeptes und der weiteren Gestal­tung des Brühls. Der Charakter des Boule­vards bleibt trotz Befahr­bar­keit erhalten. Entstehen wird eine verkehrs­be­ru­higte Zone eines Neben­ein­an­ders der verschie­denen Verkehrs­teil­nehmer. Die Podeste werden umgestaltet, Teile der Umfas­sungs­mauern abgetragen, um eine Barrie­re­frei­heit und eine Öffnung der Terrassen zum Boule­vard zu erzielen. Im Eingangs­be­reich an der Georg­straße wird ein Markt­platz mit einer Aufpflas­te­rung entstehen.