Metall-Arbeitgeber wollen nach Streikbeginn klagen
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Sachsens Metall-Arbeitgeber haben nach Beginn der Streiks für die 35-Stunden-Woche eine Klage gegen die IG Metall angekündigt. Es gebe erhebliche Zweifel, ob das Ergebnis der Urabstimmung nach demokratischen Regeln zu Stande gekommen sei, teilte der Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie mit. Seiner Ansicht nach ist damit der Arbeitskampf rechtswidrig. Zum Auftakt der Streikwelle ruht in unserer Stadt bereits seit gestern Abend die Arbeit im VW-Motorenwerk. Am Morgen traten dann in vier weiteren Chemnitzer Betrieben die Beschäftigten der Frühschicht in den Streik.