Mehr Langzeitarbeitslose in Sachsen durch Zuwanderung
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Sachsens Arbeitsagentur befürchtet wegen der anhaltenden Zuwanderung mehr Langzeitarbeitslosigkeit im Freistaat. Menschen aus der Ukraine oder Nordafrika seien schwieriger in den Arbeitsmarkt zu integrieren, hat uns Agenturchef Klaus Peter Hansen erklärt.
Ohne Deutschkenntnisse oder Zusatzqualifikationen seien Flüchtlinge und Zuwanderer oft schwer vermittelbar. Der Bund dürfe darum z.B. bei Sprachkursen nicht sparen, so Hansen weiter.
Aktuell sind im Freistaat über 50.000 Menschen langzeitarbeitslos. Die Arbeitsagenturen würden bei ihren Dienstleistungen nicht nach Herkunft, Sprache oder Hautfarbe unterscheiden. Jeder bekomme Hilfe und die Unterstützung, die er braucht, betont Hansen.