Mehr Keuchhustenfälle in Sachsen
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Mehr Keuchhusten-Erkrankungen in Sachsen. Im vergangenen Jahr wurden 116 Fälle bekannt. Im Jahr zuvor waren es 73. Erkrankungen mit tödlichem Ausgang sind dem Gesundheitsministerium nicht bekannt.
An Keuchhusten erkrankten im vergangenen Jahr im Freistaat vor allem Kinder. Der Anteil betrug knapp 59 Prozent. Vergleichsweise mehr Fälle traten in Dresden und Leipzig auf sowie in den Landkreisen Bautzen und Mittelsachsen. Gründe dafür seien nicht bekannt, so das Ministerium. Der Keuchhusten-Erreger kann beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen werden, und zwar auf eine Entfernung bis zu einem Meter.
Gegen die Krankheit gibt es eine Schutzimpfung.