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Massenka­rambolage auf der A4

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Nach einer Massen­ka­ram­bo­lage hat es auf der A4 Richtung Dresden einen Megastau gegeben. Die Polizei zählte zuletzt 19 betei­ligte Fahrzeuge, die am Montag­abend nahe der Raststätte Dresdner Tor inein­an­der­ge­fahren waren. Zwei Menschen schweben noch in Lebens­ge­fahr. Eine andere Person erlitte schwere Verlet­zungen, vier weitere wurden leicht verletzt. Kurz nach den Unfällen am Nachmittag waren die Beamten noch von acht Opfern ausge­gangen. Die Unfall­ur­sache ist noch unklar, geregnet hatte es nicht. Der Verkehr staute sich letzt­lich auf 12 Kilometer Länge. Die Autobahn Chemnitz-Dresden musste voll gesperrt werden. Am Abend konnte zunächst der linke Streifen wieder freige­geben werden. Kurz vor 22 Uhr war die Autobahn wieder komplett befahrbar. Auf mehr als 100 Meter hatten sich die demolierten Fahrzeuge verteilt, darunter ein Lastwagen, ein Bus, Autos und Trans­porter. Gutachter waren an den in Sicht­weite liegenden Unfall­stellen, um Spuren zu sammeln. Auch am frühen Diens­tag­morgen war weiter unklar, wie viele Fahrzeuge beim ersten Unfall inein­an­der­ge­fahren waren und so die nachfol­genden mindes­tens drei Unfälle ausge­löst hätten. Feuer­wehr, Notärzte und Rettungs­dienste hatten sich um die Verletzten geküm­mert. Über deren Identität konnte die Polizei zunächst nichts sagen. Auch die Höhe des Schadens war noch nicht bekannt.