Markkleeberger und Störmthaler See bleiben gesperrt
Der Markkleeberger und der Störmthaler See bleiben nun doch länger gesperrt. Die Sperrung, die eigentlich nur bis Ende des Monats dauern sollte, wurde nun auf unbestimmte Zeit verlängert. Wie der Landkreis Leipzig am Freitag mitgeteilt hat, werden die Sicherungsarbeiten an der beschädigten Schleuse zwischen den Seen voraussichtlich noch bis Ende Juni dauern.
Durch die bisherigen Maßnahmen sei die Gefahrenlage von „sehr hoch“ auf „hoch“ gesunken. Die Seen werden aber erst freigegeben, wenn keine Gefahr mehr besteht. Sollte die Schleuse nachgeben, wird eine Flutwelle am Markkleeberger und eine Sogwirkung im Störmthaler See erwartet. Dadurch bestehe Lebensgefahr, hieß es.
Die Seen dürfen deshalb weiterhin nicht genutzt werden. Untersagt sind u. a. Schwimmen, Bootsfahrten, Angeln und Tauchen – Spaziergänge um die Seen sind aber erlaubt.