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Ludwig kritisiert mangelnde Kommunikation der Landesbehörden

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Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig hat der Landes­di­rek­tion mangelnde Trans­pa­renz bei der Unter­brin­gung von Asylbe­wer­bern vorge­worfen. Sie sei bis heute nicht über aktuelle Belegung der Erstauf­nah­me­ein­rich­tung infor­miert worden, obwohl die Behörde ihr dies zugesagt habe. Dass inzwi­schen auch die ersten Menschen in der Ebers­dorfer Polizei­sport­halle unter­ge­bracht wurden, habe sie aus den Medien erfahren. "Mir ist wichtig zu wissen, wie viele Menschen in Ebers­dorf unter­ge­bracht sind, denn wir haben eine gemein­same Verant­wor­tung" sagte Ludwig gegen­über unserem Sender. "Wenn sich besorgte Chemnitzer an mich wenden, muss ich über den Zustand in der Erstauf­nah­me­ein­rich­tung Bescheid wissen, auch wenn sie nicht in der Zustän­dig­keit der Stadt liegt." Die Landes­di­rek­tion hat der Oberbür­ger­meis­terin inzwi­schen zugesi­chert, dass sie ab Februar in die regel­mä­ßige Bericht­er­stat­tung mit einbe­zogen wird.