Lokführerstreik legt Bahnverkehr lahm
Bahnreisende müssen sich von Dienstagabend an auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Nach dem klaren Ja in der Urabstimmung ruft die Lokführergewerkschaft GDL ihre Mitglieder auf, ab 21.00 Uhr zu streiken und zwar bis Mittwochfrüh um sechs. Der Aufruf gilt bundesweit - Fern- und Regional-Züge sollen ebenso stillstehen wie Güterzüge und S-Bahnen. Die GDL fordert unter anderem fünf Prozent mehr Lohn für die Lokführer. Die Folgen der Arbeitsniederlegungen würden auch nach dem angekündigten Streikende am Mittwochmorgen zu spüren sein, teilte die Bahn in Leipzig mit. Es sei mit erheblichen Beeinträchtigungen im morgendlichen Berufsverkehr zu rechnen, hieß es weiter. Die Bahn bemühe sich um Ersatzbusse, sagte ein Bahnsprecher. Reisende können sich ab Dienstag 18.00 Uhr über die von der Bahn eingerichtete kostenlose Servicenummer 0800 996633 über Zugausfälle und mögliche Ersatzverbindungen informieren. Aktuelle Informationen sind auch unter www.bahn.de/aktuelles zu finden.