Lieferengpass: Vorerst keine neuen Impftermine in Sachsen

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In Sachsen können vorerst keine neuen Impftermine vergeben werden. Weder online noch telefonisch sei eine Vereinbarung ab Montag möglich, sagte Kai Kranich vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Grund dafür ist der angekündigte Lieferengpass des Impfstoff-Herstellers Biontech-Pfizer. «Wir können leider nur so viele Termine vergeben, wie wir auch Impfstoff haben», erklärte Kranich. Nun müsse man erst einmal abwarten, wie sich die Situation entwickle.
Bisher wurden rund 9000 Impftermine über das Online-Buchungsportal vergeben. Diese könnten in der kommenden Woche abgesichert werden, betonte Kranich. Für übernächste Woche allerdings könnten wegen des fehlenden Impfstoffes keine Termine in den Impfzentren angeboten werden. Am Montag (18. Januar) sollte die Telefonhotline mit der Vergabe von Terminen starten - ohnehin später als geplant. Bisher werden über die Nummer lediglich Fragen zum Thema Impfen beantwortet.
Sachsen garantiert trotz des Lieferengpasses beim Corona-Impfstoff jedoch die Wiederholungsimpfung. Das gilt für Menschen, die seit dem 27. Dezember bereits geimpft wurden, sowie für jene, die schon einen Termin für die nächsten Tage haben. Das hatte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) betont. Sachsen hat die Hälfte der zur Verfügung stehenden Dosen für die zweite Impfung zurückgehalten. (dpa)