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Letzte Arbeiten an Ersatzneubau der Kita Blücherstraße

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Der Neubau der Kita „Rüssel­chen“ im Luther­viertel steht. Das Haus, das optisch einer abgeflachten Röhre ähnelt, wurde an der Blücher­straße errichtet, dort wo früher der alte Kinder­garten stand. Die Stadt hatte sich für den Abriss des alten Gebäudes entschieden, weil eine Sanie­rung deutlich teurer gewesen wäre. In einem Reali­sie­rungs­wett­be­werb wurde nach dem besten Gebäu­de­kon­zept gesucht. Als Sieger kürte die Jury das Chemnitzer Archi­tek­tur­büro Dankhard Remmler. Das Konzept des Archi­tekten vereint anspruchs­volle Archi­tektur und Funktio­na­lität in beson­derer Weise. Auf ein energe­ti­sches Optimum setzten die Erbauer des Gebäudes, das sogar Passiv­haus­ei­gen­schaften besitzt. Derzeit läuft rund um die Kita noch die Gestal­tung der Außen­an­lagen - am 22. August sollen auch die Kinder wieder einziehen. Während der Bauzeit waren die Kleinen in einer Kita im Heckert-Gebiet unter­ge­bracht. Bekanntes außer dem liebge­wor­denen Spiel­zeug werden die Kleinen, wenn sie ihr neues Gebäude betreten, nicht vorfinden: Alles ist komplett neu. Neu sind die Möbel der vier Gruppen­räume, neu auch ein Bastel- und ein Mehrzweck­raum, Garde­roben und Wasch­räume ebenso wie die Kinder­küche in der die Kleinen künftig selbst Gerichte für Feste und für ein gemein­sames Frühstück zubereiten können. Mit fünfzig Tages­gästen war die Kita "Rüssel­chen" vor dem Neubau am Limit. Heute verfügt die Einrich­tung über Platz für 75 Kinder. Allein 26 sind unter drei Jahre jung – im alten Gemäuer konnte man diese Jüngsten nicht angemessen in Obhut nehmen. Die Kosten für den Altbau-Abbruch, den Neubau sowie für das Außen­ge­lände und die Innen­aus­stat­tung belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro, wovon 787.200 Euro als Bundes- und Landes-Förder­mittel fließen.