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Leipzig will Chemnitz das Schauspielstudio entziehen

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Große Empörung bei den Städti­schen Theatern: die Leipziger Hochschule für Musik und Theater will das seit 50 Jahren in Chemnitz ansäs­sige Schau­spiel­studio schließen. Die Einrich­tung soll in die alten Bundes­länder verla­gert werden. Genera­lin­den­dant Bernhard Helmich zeigte sich enstetzt. Er sei auch auf Nachfrage bisher nicht über die Gründe der Schlie­ßung infor­miert worden. Jahrzehn­te­lange inten­sive und erfolg­reiche Schau­spiel­aus­bil­dung in Chemnitz würden damit beendet werden. Nach ihrem Grund­stu­dium an der Hochschule werden Schau­spiel­stu­denten regel­mäßig an einem Studio in der Praxis ausge­bildet. Diese Studios befinden sich an den führenden Schau­spiel­thea­tern der Region, derzeit in Dresden, Leipzig, Halle/Saale und Chemnitz. Die Chemnitzer Einrich­tung hat Theater­per­sön­lich­keiten wie Ulrich Mühe, Jochen Noch, Hasko Weber und Katha­rina Schma­len­berg hervor­ge­bracht.