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Lausitzer Kohlekumpel trotzen Eis und Schnee

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Klirrender Frost und verwehte Straßen. Der Winter zeigt uns seine eisige Schulter. Mensch und Technik sind gefordert. Vor allem in den Tagebauen in der Lausitz.

Die Kumpel in den Tagebauen klotzen ran. Der Förderbagger läuft. Die Kohlebahn rollt. Dabei wurden einzelne Kraftwerksblöcke am Wochenende heruntergefahren. Was war da los? Leag-Sprecherin Kathi Gerstner: „Wir hatten starken Wind. Nicht alle Blöcke in den Kraftwerken waren voll am Netz. Wir mussten Platz machen für die erneuerbaren Energien.“ Inzwischen ist der Wind abgeflaut. Die Leistung wurde wieder hochgefahren.

Durch den Wind, der Schneewehen auftürmte, waren die Kumpel in den Tagebauen der Leag besonders gefordert. „Wir hatten zeitweilig mehr Personal im Einsatz. Es hielt die Weichen von Schnee und Eis frei. Da war dann auch mal Handarbeit angesagt mit Besen und Schaufel.“

Zum Kohlaausklopfen aus den Güterwagen – so wie zu DDR-Zeiten – brauchte aber niemand auszurücken.  Die Züge sind schon seit langem mit Heizungen ausgestattet.  Dennoch ist die Arbeit bei klirrendem Frost kein Zuckerschlecken.  Die Kumpel wechseln sich in diesen Tagen öfter ab, so dass keiner mehrere Stunden hintereinander draußen sein muss. Da sei kollegiales Verhalten angesagt und ansonsten helfe auch eine warme Unterhose, so Gerstner.

O-Ton

Das hilft schon, durch den Arbeitstag zu kommen.

O-Ton

Abmod.

….sagt Leag-Sprecherin Kathi Gerstner. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Kumpel und Kraftwerker!

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth