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Landkreise fordern Unterstützung in der Asylproblematik

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Sachsens Landräte haben die Staats­re­gie­rung darum gebeten, eine Stabs­stelle „Asyl und Flücht­linge“ zu bilden. Die Landkreise und kreis­freien Städte seien durch die steigende Zahl von Flücht­lingen vor bisher nicht gekannte Aufgaben gestellt, heißt es in einer Erklä­rung. Das betreffe unter anderem Quartier­suche, soziale Betreuung und Finan­zie­rungs­fragen. In der Chemnitzer Erstauf­nah­me­ein­rich­tung und deren Behelfs­un­ter­künften sind derzeit knapp 1.200 Flücht­linge unter­ge­bracht. Der Zustrom sei nur zu bewäl­tigen, solange die Landkreise weiterhin Asylbe­werber aufnehmen, so die Landes­di­rek­tion.