Landgericht stellt Prozeß gegen Ex-CFC-Manager ein
Der Steuerhinterziehungs-Prozeß gegen den ehemaligen CFC-Manager Siegmar Menz wird nun doch nicht noch einmal von vorn aufgerollt. Im zweiten Anlauf nahm Menz das Angebot des Landgerichts an, gegen eine Geldstrafe das Verfahren einzustellen. 37.000 Euro muß der Ex-Fußball-Maganer hinblättern. der 61-jährige war wegen Unregelmäßigkeiten bei der Verpflichtung von osteuropäischen Fußballern angeklagt worden. Dabei war ein Steuerschaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Der erste Prozeß war geplatzt, nachdem Menz die Zahlung einer Geldstrafe abgelehnt hatte. Er bot damals maximal 30 000 Euro, woraufhin eine Einigung scheiterte. Der Prozeß mußte deshalb ein zweites Mal angesetzt werden, weil Ladungsfristen für die einstigen Spieler im Zeugenstand im ersten Anlauf nicht hätten eingehalten werden können. Gegen zwei frühere CFC-Präsidenten waren die Verfahren bereits 2010 gegen die Zahlung von 3.000 und 9.750 Euro eingestellt worden.