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Landgericht schickt Chemnitzer Feuerteufel hinter Gitter

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Im Prozeß gegen den Serien­brand­stifter von Chemnitz ist das Urteil gespro­chen worden. Der 43-Jährige Angeklagte muss für fünf Jahre und neun Monate hinter Gitter. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann im vergan­genen Jahr mehrere Autos angezündet hat, sechs Fälle konnten dem Feuer­teufel von Chemnitz nachge­wiesen werden. Bei der Brand­serie war ein Schaden von rund 300.000 Euro entstanden. Der Mann war dem Landge­richt kein Unbekannter. Es handelt sich um den sogenannten Reifen­ste­cher, der vor zehn Jahren an mehr als 600 Autos die Reifen zersto­chen hatte. Dafür war er zu dreiein­halb Jahren Haft verur­teilt worden. Diesmal trieb er als Feuer­teufel sein Unwesen. Die Polizei war ihm unmit­telbar nach der Brand­stif­tung im Parkhaus der Arbeits­agentur auf die Spur gekommen. Allein dort waren sechs Autos in Flammen aufge­gangen.