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Landesuntersuchungsanstalt zieht von Dresden nach Bischofswerda

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Es ist beschlossene Sache. Die Landesuntersuchungsanstalt zieht von Dresden nach Bischofswerda. Die rund 260 Beschäftigten werden künftig pendeln. Im Gewerbepark an der Geislinger Straße entsteht ein Neubau mit modernen Laboren. Das hat die Sächsische Landesregierung beschlossen. Mit dem Bau soll 2023 begonnen werden. 2026 ist dann der Umzug geplant. Die Kosten werden mit einem dreistelligen Millionenbetrag beziffert.

Bischofswerda hat mit der Erschließung des Gewerbegebietes schon begonnen. Für die Landesuntersuchungsanstalt ist ein 25.000 Quadratmeter großes Grundstück reserviert. Oberbürgermeister Holm Große freut sich auf die neue Behörde: „Bischofswerda sei nicht nur durch die gute Infrastruktur ein hervorragender Standort – sondern bietet auch ausreichend Wohnraum und ein vielfältiges Kulturangebot.“

Im Vorfeld hatte das Land drei Grundstücke in Dresden geprüft, aber nicht für tauglich befunden. Ein Neubau hätte deutlich länger gedauert. Er wäre zudem wesentlich teurer geworden. „Um die Arbeitsfähigkeit der Landesuntersuchungsanstalt nicht zu gefährden, ist eine weitere Verzögerung nicht zu verantworten“, heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung von Sozial- und Finanzministerium.