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Landesregierung will Ausreisezentrum schrittweise aufbauen

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Sachsen will sein geplantes Ausreisezentrum für abgelehnte Asylbewerber nun schrittweise aufbauen. „Wir werden mit 20 oder 30 Plätzen starten und Erfahrungen sammeln“, sagt Innenminister Armin Schuster. Damit sollen die Kommunen von, so Schuster wörtlich: „nicht ganz einfachen Fällen“ entlastet werden. CDU und SPD hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Ausreisezentrum zu erproben. Aktuell gebe es noch keine Präferenz für den Standort.

„Wir haben es bewusst Pilotprojekt genannt, weil wir experimentieren wollen“, so der Minister. Momentan würden mehr als 60 Prozent der Abschiebungen in Sachsen scheitern - häufig, weil Betroffene nicht auffindbar sind.