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Landespreis für Heimatforschung geht nach Chemnitz

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Das Buch über das Chemnitzer Fritz-Heckert-Gebiet hat den sächsischen Landespreis für Heimatforschung erhalten. Autor Norbert Engst beleuchtet darin die Geschichte des Wohngebiets, von den anfänglichen Planungen bis heute. Bei dem Wettbewerb hatte die Jury aus insgesamt 93 Arbeiten die acht besten ausgewählt. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Eingereicht wurden Bücher, Broschüren und Filme zur Orts- und Landesgeschichte.

Das Buch mit dem Titel „Das Wohngebiet Fritz Heckert“ spannt einen Bogen von der Geschichte der damaligen eigenständigen Gemeinden Markersdorf und Helbersdorf über den Beginn der Bauplanungen für den heutigen Südring im Jahr 1919 und die Bebauungspläne der 1920er und 1930er Jahre bis zum Bau des Wohngebietes. Der Autor widmet sich neben dem Leben im „Heckert“ auch der unterirdischen Infrastruktur. Er zeigt auf, warum das Fritz-Heckert-Gebiet letztlich unvollendet blieb und gleichzeitig auch die mit Abriss und Rückbau in der jüngsten Vergangenheit verbundenen Probleme und Chancen.