Landesdirektion genehmigt Abriss des Hauses an der Hartmannstraße
Dem Neubau der Brücke an der Hartmannstraße steht nichts mehr im Weg: die Landesdirektion hat heute Grünes Licht für den Abriss des leerstehenden Hauses neben der Baustelle gegeben. Die Stadt hatte das einsturzgefährdete Haus vom Eigentümer gekauft und wollte es abreißen lassen, um den Bau der Brücke nicht noch weiter zu verzögern. Die Denkmalschützer der Stadt gaben Grünes Licht - allerdings war die Landesdenkmalbehörde anderer Meinung. Sie wollte den Abbruch verhindern. Dagegen ging die Stadt wiederum bei der Landesdirektion in Widerspruch. Heute nun hat die Behörde ein Machtwort gesprochen. Sie beruft sich dabei auf das Gutachten eines Tragwerkexperten der TU Dresden, der das Gebäude zwei Mal eingehend untersucht hat. Danach ist die Standsicherheit des Hauses nicht gewährleistet. Leib und Leben der Bauarbeiter wären in Gefahr, würde das Haus so stehen bleiben wie es jetzt ist. Eine Sanierung sei der Stadt nicht zuzumuten, sagte uns der Sprecher der Landesdirektion, Olaf Weiß. An dem Gebäude an der Hartmannstraße waren im März Risse aufgetaucht - daraufhin mussten die Bauarbeiten an der Brücke eingestellt werden. Geplanter Fertigstellungstermin war ursprünglich mal Oktober. Jetzt werden sich die Bauarbeiten bis Mitte nächsten Jahres hinziehen. Solange müssen Autofahrer auf der Hartmannstraße weiter mit der Umleitung leben.