Landesdirektion errichtet Zelte im Ebersdorfer Asylbewerberheim
In der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Ebersdorf sind jetzt auch fünf Zelte errichtet worden. Sie dienen als eine Art Isolierstation, sollten ansteckende Krankheiten in dem Heim auftreten. Die Landesdirektion sprach von einer reinen Vorsichtsmaßnahme. In dieser Woche gab es in der Einrichtung einen Windpocken-Verdachtsfall, der sich allerdings nicht bestätigt hat. Sollten erneut Flüchtlinge erkranken, werden sie künftig getrennt von den anderen in einem der Zelte untergebracht. In Ebersdorf sind laut Landesdirektion derzeit 762 Asylbewerber untergebracht, die Notunterkunft in der Sporthalle der Bereitschaftspolizei ist mit 52 Menschen belegt. Die Kapazitäten sind damit mehr als erschöpft. Um Platz für weitere Flüchtlinge zu schaffen, hat der Freistaat eine ehemalige Fortbildungsstätte der Forstwirtschaft in Grillenburg im Tharandter Wald als Notunterkunft aktiviert.