Landesausstellung zur Industriekultur war trotz Corona ein Erfolg

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Die sächsische Landesausstellung zur Industriekultur hat sich trotz der Corona-Krise zu einem Erfolgsprojekt entwickelt. Dieses Fazit zieht der Leiter des Chemnitzer Industriemuseums Oliver Brehm. Insgesamt kamen zwar nur 100.000 Besucher zu den verschiedenen Standorten der Landesausstellung und damit Corona-bedingt weitaus weniger als erhofft. Die einzelnen Museen und Schauplätze können aber auch in Zukunft zum Beispiel von neu angeschaffter Technik profitieren. Auch die Arbeit hinter den Kulissen zur Planung und Konzeption von Ausstellungen sei verbessert worden.

Die rund 18 Millionen Euro seien eine lohnende Investition gewesen, sagte auch Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch. Auch wenn die Einnahmen von insgesamt rund 135.000 Euro deutlich unter den Erwartungen geblieben seien. Laut Klepsch will die Landesregierung auch dieses Jahr weitere Projekte zum Thema Industriekultur zu fördern. Die beiden Schauplätze "AutoBoom" in Zwickau und "MaschinenBoom" in Chemnitz werden als Sonderausstellungen noch bis September verlängert.