Lärmschutz an der B174 erhitzt weiter die Gemüter
Die Proteste der Anwohner zeigen Erfolg: beim Lärmschutz entlang der neuen B174 wird nachgebessert. Das Verkehrsministerium kündigte am Abend auf einer Einwohnersammlung im "Goldenen Hahn" ein Planergänzungsverfahren an. Gleichzeitig räumten die Experten ein, dass die errichteten Lärmschutzanlagen teilweise mangelhaft sind. Es gebe Abweichungen bei der Länge und Höhe, teilweise würden sogar einige Meter fehlen. Der Lärmschutz an der Neubautrasse kommt deshalb erneut auf den Prüfstand. Die Anwohner sollen bei der Überarbeitung der Pläne beteiligt werden. Beim Geräuschpegel an der B174 werden einem Gutachten zufolge die Grenzwerte eingehalten. Die Anwohner zweifeln das an und fordern eine erneute Messung, vor allem zu Spitzenzeiten. Das Problem sei vor allem der Schwerlastverkehr. Nachts könne man kaum noch schlafen, berichtete zum Beispiel eine Frau aus Kleinolbersdorf-Altenhain. Andere Anwohner kritisierten, dass es so gut wie keine Geschwindigkeitskontrollern gibt. Das Tempolimit werde von den wenigsten Autofahrern eingehalten.