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Kulturhauptstadtbewerbung kommt nicht überall gut an

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Die Chemnitzer Bewerbung für die Kulturhauptstadt Europas ist in die Kritik geraten. Die kleinen Macher aus der Subkultur fühlen sich mit ihren Projekten weitgehend alleingelassen. Das geht soweit, dass Holm Krieger, einer der Vertreter der Szene, über einen Ausstieg aus dem Programmbeirat nachdenkt.

Er kritisiert beispielsweise, dass die Oberbürgermeisterin für viel Geld die „Ostrale“ von Dresden nach Chemnitz holen will, obwohl es hier mit den „Begehungen“ oder der „ibug“ bereits mehrere eigene Festivals gebe. Es scheine mehr darum zu gehen, den Titel zu gewinnen, als wirklich die Kultur der Stadt nach vorn zu bringen.