Kulturhauptstadt-Bewerbung in Berlin übergeben
Die Chemnitzer Kulturhauptstadt-Bewerbung ist nach einer 48-Stunden-Tour wohlbehalten in Berlin angekommen. 39 Freizeitsportler haben die Präsentation per Fahrrad in die Hauptstadt gebracht und dort am Sonntagnachmittag an die Kulturstiftung der Länder übergeben.
Alle Radsportler sind wohlbehalten und nahezu unverletzt mit dem Bid Book vor dem Brandenburger angekommen. Insgesamt gab es auf der Strecke lediglich zwei Stürze, nur drei platte Reifen und einen verdorbenen Magen. Dafür waren insbesondere die nächtlichen Temperaturen für den Frühherbst frisch.
„Nachts war es schon sehr kühl. Die Temperatur gingen bis auf 2 Grad runter“, erzählt Kai Winkler, Initiator der besonderen Tour. „Zum Glück hat es nicht geregnet.“ Mit der Tour habe man ein Zeichen setzen wollen, dass der Sport zu Chemnitz und damit zu einer künftigen Kulturhauptstadt unbedingt dazu gehöre, ergänzt der Organisator.
Zum Empfang in Berlin waren zahlreiche Chemnitzerinnen und Chemnitzer gereist. So standen am Brandenburger Tor Vertreter der Fanclubs der Chemnitzer Basketballer „Niners“ und der Eishockeymannschaft „Chemnitz Crashers“. Jetzt heißt es abwarten bis Mitte Oktober, dann gibt die Jury ihre Entscheidung bekannt. Chemnitz will im Jahr 2025 Kulturhauptstadt werden. Auch Hildesheim, Hannover, Magdeburg und Nürnberg bewerben sich um den Titel.