Kürzungen bei Jugendhilfe könnten Chemnitz teuer zu stehen kommen

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Die geplanten Kürzungen bei der Chemnitzer Jugendhilfe hält die Arbeiterwohlfahrt für einen unüberlegten Schnellschuss. Die Stadt will zahlreiche Projekte zum Jahresende einstellen. Damit stehen auch die Kinder- und Familienzentren vor dem Aus.

Diese sollen eigentlich mit ihren Hilfsangeboten in sozialen Brennpunkten dafür sorgen, dass die Kinder dort gut ins Schulleben starten. Wird den Familien diese Unterstützung gestrichen, wachsen nach Einschätzung der AWO später die Ausgaben für nachfolgende Leistungen wie zum Beispiel Erziehungshilfen. Die kurzfristigen Einsparungen würden damit mittelfristig zu Mehrausgaben für die Stadt.