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Künstlerin nimmt Marx-Kopf auf die Schippe

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Das Marx-Monument macht Karriere als Kunst­ob­jekt. Die Künst­lerin Andrea Taha aus Marien­berg hat eine ganze Serie von Bildern angefer­tigt, die den „Nischel“ liebe­voll auf die Schippe nimmt. So ist Marx zum Beispiel als verzau­berte Sphinx oder als Freiheits­statue zu sehen. Einige der 12 Motive werden derzeit in der Villa Kiesel­stein am Kaßberg ausge­stellt. Auch für Werbe­ar­tikel finden sie inzwi­schen Verwen­dung: es gibt Kalender, Taschen und Bierde­ckel mit dem verzau­berten Marx. Das Motto der Werke: Was wird in 10.000 Jahren von uns noch übrig sein?„ Werbung wird hier zu Kunst und Kunst zu Werbung. Lob dafür gab es auch von Ingrid Mössinger, General­di­rek­torin der Kunst­samm­lungen Chemnitz, die die Arbeiten mit denen von Andy Warhol verglich. Ziel der Arbeiten ist es, dass Chemnitz selbst­be­wusster mit seiner Vergan­gen­heit umgeht, auch einmal über sich lachen kann. Mehr Infos gibt es unter www.august-stark.de