- Symbolbild
Kroate zahlt 4.750 Euro Strafe an der Grenze
Schon am Freitag letzter Woche erwischten Bundespolizisten in der Region drei Männer, gegen die offene Haftbefehle vorlagen.
Kroate konnte zahlen
Am Grenzübergang Reitzenhain kontrollierten die Beamten einen 47-jährigen Kroaten. Dabei stellten sie fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München vorlag. Das Amtsgericht München hatte ihn wegen sexueller Belästigung zu einer Geldstrafe von knapp 4.750 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 116 Tagen verurteilt. Da er die Summe sofort beglich, konnte er seine Reise fortsetzen und entging der Inhaftierung.
Bulgare im Bus verhaftet
Am späten Abend überprüfte die Bundespolizei an der Raststätte Vogtland-Süd auf der A72 einen Fernreisebus. Dabei kontrollierten die Beamten einen 29-jährigen Bulgaren und stellten fest, dass gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen. Die Amtsgerichte Hamburg und Osnabrück hatten ihn wegen Verkehrsdelikten zu Geldstrafen von insgesamt 4.900 Euro verurteilt. Da er die Summe nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung seiner Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Afghane im Hauptbahnhof gestellt
Im Chemnitzer Hauptbahnhof überprüften Bundespolizisten einen 29-jährigen Afghanen. Die Beamten stellten fest, dass das Amtsgericht Chemnitz ihn per Sitzungshaftbefehl wegen räuberischen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben hatte. Der Grund: Er war im Dezember 2024 nicht zu seiner Hauptverhandlung erschienen. Nach seiner vorläufigen Festnahme wurde er in die Diensträume der Bundespolizei gebracht. Nach der Haftrichtervorführung am Samstagmorgen wurde er in die Justizvollzugsanstalt Leipzig eingeliefert, wo er bis zu seiner Hauptverhandlung bleibt.
