Kritik am Verkehrsverbund wächst
Der Verkehrsverbund Mittelsachsen gerät wegen der Zugausfälle bei der Mitteldeutschen Regiobahn immer mehr unter Druck. Die Pannenserie sei ein riesiger Imageschaden für die Chemnitzer Region, wetterte der Chemnitzer Stadtrat Thomas Scherzberg von den Linken. VMS-Chef Harald Neuhaus müsse sich fragen lassen, ob er mit den neuen Zügen „einfach nur in die Tonne gegriffen hat“ oder ob die Ausschreibung schief gelaufen ist. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Detlef Müller sprach von einer Katastrophe und einem Offenbarungseid. "Wer billig bestellt, kriegt auch billig" sagte Müller und kritisiert die Ausschreibung und die Vergabe für das Netz. Der Verkehrsverbund habe die neuen Züge nicht eingehend getestet - dafür bekomme er jetzt die Quittung.