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Kriegskinder wollen Erlebnisse dokumentieren

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Die Erinnerung an die Bombardierung von Chemnitz soll wach gehalten werden - deshalb haben sich im Vorfeld des 75. Jahrestages mehr als 100 Zeitzeugen getroffen. Viele von ihnen sind heute zwischen 80 und 90 Jahren alt. Die Männer und Frauen mussten die Zerstörung der Stadt am 5. März 1945 als Kind erleben.

Seitens der Betroffenen habe es ein großes Bedürfnis gegeben, darüber zu reden, sagte uns Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Sie hatte die Kriegskinder in den Chemnitzer Hof eingeladen. Ihre Erlebnisse sollen für die Nachwelt dokumentiert und festgehalten werden.

An die Zerstörung von Chemnitz wird am 5. März mit dem traditionellen Friedenstag erinnert. Es gibt Gedenkveranstaltungen, die Friedenswege und einen Gottesdienst. Das Hauptprogramm gestaltet die Jüdische Gemeinde ab 18 Uhr auf dem Neumarkt.