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Krebs verstehen, Hoffnung stärken

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Krebs. Ein Wort, das den Boden unter den Füßen wegreißen kann. Plötzlich ist nichts mehr wie zuvor – Pläne werden auf Eis gelegt, der Alltag dreht sich um Arztbesuche und Therapiepläne. Doch wie geht man mit all den Fragen um, die sich jenseits der Behandlungszimmer auftun? Was passiert mit der Familie, dem Beruf, der eigenen Lebensperspektive?
Genau hier setzt der Patiententag der Sächsischen Krebsgesellschaft an – mit offenen Ohren, ehrlichen Antworten und dem festen Willen, Menschen in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens zu begleiten.

Fragen, Antworten und Begegnungen 

Am 11. April verwandelt sich das zentrale Hörsaal- und Seminargebäude der TU Chemnitz (Reichenhainer Straße 90) in eine lebendige Plattform des Austauschs. Ab 10:15 Uhr, eröffnet von Univ.-Prof. Dr. Ursula Froster, stehen an sogenannten Gesprächsinseln führende Mediziner bereit, um individuelle Fragen rund um Brustkrebs, Darmkrebs oder Leukämie im persönlichen Gespräch zu beantworten.

Impulse & Information

Neben den Gesprächen erwartet Besucher ein vielseitiges Vortragsprogramm, Informationsstände zu Selbsthilfegruppen aus ganz Sachsen sowie Rehakliniken, die ihre Unterstützungsangebote vorstellen. Wer sich bewegen möchte, kann Atemtechniken und Bewegungsabläufe aus dem Shaolin QiGong erleben – ein stiller Impuls für neue Energie.
Ein besonderes Highlight: Die Präsentation von Kopfbedeckungen für Betroffene in der Akutphase – ein sensibles, aber kraftvolles Zeichen dafür, dass Würde und Selbstwert auch in herausfordernden Zeiten ihren Platz haben.

Welche Experten wann für Betroffene da sind und das ausführliche Programm finden Sie hier.

Gemeinsam gegen das Schweigen

Am 12. April geht es mit dem 13. Sächsischen Krebskongress in die fachliche Tiefe. Unter dem Motto „Von der Vorsorge bis zur gezielten Therapie“ diskutieren Experten neue Wege in der Onkologie.