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Kostenexplosion bei Badsanierung hat ein Nachspiel

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Nach dem Baupfusch an der Schwimmhalle Gablenz will die Stadt die verantwortlichen Firmen für ihre Fehlleistungen zur Kasse bitten. Alle Mängel seien dokumentiert worden, sagte uns Finanzbürgermeister Sven Schulze. Man werde versuchen, die betroffenen Firmen in Regress zu nehmen. Das größte Problem war das Dach, das nicht richtig abgedichtet wurde. Dadurch regnete es mehrere Monate in die Halle hinein. Konkret betrifft das die Monate Mai bis Oktober 2017. Die Wände wurden dabei so durchnässt, dass der bereits aufgebrachte Putz wieder abgehackt und erneuert werden musste. Die Stadt spricht von "massiven Wassereinbrüchen". Weil die Dämmung fehlte, bildete sich in den Umkleidekabinen überall Schimmel, der aufwendig entfernt werden musste. Die Baustelle musste sechs Wochen lang gesperrt werden, was zu einem erneuten Verzug führte. Die Baukosten stiegen so von drei auf 5,4 Millionen Euro.