• Teichwirtschaft Ringpfeil in Wartha bei Bautzen (Archivfoto: dpa)

    Teichwirtschaft Ringpfeil in Wartha bei Bautzen (Archivfoto: dpa)

Kleinere Fischernte wegen Hitze

Zuletzt aktualisiert:

In Sachsen sind letztes Jahr in den Aquakultur-Betrieben gut 2.200 Tonnen Fisch erzeugt worden. Das sind fast 50 Tonnen weniger als im Jahr davor und gleichzeitig ist das der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung 2012. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz am Dienstag mitgeteilt.

Weil es zu warm und zu trocken gewesen ist, sind vor allem weniger Forellen, Saiblinge und auch Karpfen produziert worden. Temperaturen von teilweise über 30 Grad Celsius haben bei einigen Aquakultur-Betrieben zu Totalverlusten geführt. Wassermangel und hohe Wassertemperaturen führten zu Sauerstoffknappheit, so dass tierische Fischräuber bei Niedrigwasser leichte Beute hatten.

Die Landkreise Görlitz und Bautzen waren mit jeweils 31 Prozent der Gesamtproduktion die wichtigsten sächsischen Aquakulturregionen. Im Bundesvergleich befindet sich Sachsen mit einem Anteil von 12,2 Prozent nach Bayern (29,3 Prozent), Baden-Württemberg (16,6 Prozent) und Niedersachsen (14,7 Prozent) an vierter Stelle bei der Fischproduktion.