Kipping will für sächsische Linke wieder in den Bundestag

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Katja Kipping will als Spitzenkandidatin der sächsischen Linken wieder in den Bundestag einziehen. Das teilte der Landesvorstand der Partei mit. Die 43-Jährige möchte so auch nach Ende ihrer achtjährigen Amtszeit als Parteivorsitzende in der Bundespolitik aktiv bleiben, hieß es. Kipping will Ende Februar ihr Amt abgeben, sie kandidiert wie ihr Co-Vorsitzender Bernd Riexinger nicht noch einmal für die Parteispitze.

Bereits an diesem Wochenende beginnen die sächsischen Linken mit der Aufstellung der Direktkandidaten für die Bundestagswahl. Am 24. April ist in der Dresdner Messe eine Vertreterversammlung geplant - wegen der Corona-Pandemie in kleinerem Umfang. Statt mehreren hundert Parteimitgliedern sollen dann 160 Vertreterinnen und Vertreter bei reduzierter Tagesordnung über die Landesliste entscheiden, sagte Parteisprecher Tilmann Loos am Donnerstag auf Anfrage. Die Linke in Sachsen hatte Ende vergangenen Jahres 7416 Mitglieder.