Vermisster Jonas (5) in Sächsischer Schweiz gefunden!
Aufatmen in der Sächsischen Schweiz: Der vermisste fünfjährige Junge ist wieder da! Rettungskräfte fanden das Kind am späten Abend lebend und wohlauf.
Der Kleine war am Ostersonntag mit seiner Familie am Amselsee bei Rathen unterwegs und plötzlich mit seinem Kinderlaufrad allein davon geradelt. Polizei, Bergwacht und Nationalpark-Ranger durchkämmten stundenlang die Wälder und suchten nach ihm, auch Hubschrauber und Drohnen waren als Unterstützung im Einsatz.
Zuletzt war das Kind auf dem Knotenweg zwischen Rathen, Amselsee und dem Wanderparkplatz Parkplatz Wanderweg zum Amselgrund an einer Spitzkehre gesehen worden. Dort setzten auch die Rettungshunde an.
Weil es aufgrund der Zeitumstellung jetzt länger hell ist ist, hatte sie große Hoffnung, den Jungen noch vor Einbruch der Dunkelheit zu finden. Bis zum frühen Abend verlief die Suche aber ohne Erfolg.
Erst gegen 22:30 Uhr kam die erlösende Nachricht: „Wir haben ihn gefunden!“ Wie uns ein Polizeisprecher sagte, hat der Junge bis auf ein paar Schürfwunden keine Verletzungen und konnte so seinen Eltern übergeben werden.
„Ich bin so erleichtert, so dankbar, dass so viele Helfer uns geholfen und beigestanden haben“, sagte die Mama mit Tränen in den Augen. „Diese Todesangst kann man nicht ausdrücken, dass wünscht man nicht seinem stärksten Feind. Ganz lieben Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir unseren Sohn wieder in den Armen halten dürfen.“
Die Situation sei furchtbar gewesen: „Man rennt durch die Wohnung, man weint, man beschäftigt sich, man trauert, man malt sich die schlimmsten Sachen aus. Ich bin so erleichtert, dass es vorbei ist.“
Rettungskräfte suchten mit Hunden nach dem Kind
Jonas hatte beim Osterausflug der Familie sein rotes Laufrad dabei, sei vorausgefahren. "Das macht er Öfter mal, er weiß eigentlich auch, dass er Sichtkontakt zu uns Eltern halten soll. Anfangs macht er das auch noch.", erinnert sich die Mama.
Doch dann sei er plötzlich verschwunden. Ein Schock für die Familie! Die Eltern riefen schnell die Polizei - die mit einem Großaufgebot reagierte. Ein Polizeihubschrauber kreiste in der Luft, Suchhunde kamen zum Einsatz. Über neun Stunden irrte der Fünfjährige allein im Wald umher.
Erst am späten Sonntagabend nahm der speziell ausgebildete Rettungshund Blair die Fährte des Jungen auf - fand ihn wenige Minuten später wohlauf. "Vom Ostereier suchen habe ich erstmal genug.", sagt die Mama von Jonas erleichtert und überglücklich zu unserem Reporter.