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KI-tauglicher Supercomputer entsteht in Sachsen

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Sachsen bekommt einen Superrechner für Künstliche Intelligenz. Wie das Wissenschaftsministerium am Dienstag mitteilte, haben das Helmholtz Zentrum Dresden-Rossendorf und die Münchner Firma ParTec dazu eine Vereinbarung unterzeichnet.

Mit dem KI-Großrechner namens „Elbjuwel“ könne die enorme Datenverarbeitung für Entwicklungen und Forschungsprojekte künftig hier erfolgen und müsse nicht mehr auf Servern außerhalb Europas stattfinden. Zudem können die Kapazitäten auch Wirtschaftspartnern zur Verfügung gestellt werden.

Das Projekt ist laut Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow auch ein wichtiger Baustein für Aus- und Weiterbildung von dringend benötigten Fachkräften auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz.

Ein KI-Rechner ist ein leistungsstarker Computer, der speziell entwickelt wurde, um Aufgaben im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu bearbeiten. Diese Rechner sind mit leistungsstarken Prozessoren ausgestattet, die für das Training und die Ausführung von KI-Modellen optimiert sind.

KI-Rechner können für verschiedene Anwendungen verwendet werden, wie z. B. maschinelles Lernen, neuronale Netzwerke, Bild- und Spracherkennung sowie Datenanalyse. Sie sind besonders wichtig für Forschungs- und Entwicklungsprojekte, wo große Datenmengen verarbeitet und komplexe Algorithmen ausgeführt werden müssen.