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  • Ein Kellerbrand in dem Mehrfamilienhaus auf der Carl-von-Ossietzky-Straße sorgte für starke Rauchentwicklung.

Neungeschosser wegen Kellerbrand evakuiert

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Ein Kellerbrand hat am Dienstagabend in der Carl-von-Ossietzky-Straße einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Gegen 19.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Neungeschosser gerufen. Bereits bei der Alarmierung hieß es, das Treppenhaus sei vollständig verraucht.

Vor Ort bestätigte sich die Lage schnell. Dicker schwarzer Rauch hatte das gesamte Treppenhaus erfasst. Für die Bewohner war der reguläre Fluchtweg damit unpassierbar.

Flammen im Keller

Die Ursache für die starke Rauchentwicklung lag im Keller. Dort brannten unter anderem Kleidung und ein Kinderwagen. Das Feuer entwickelte sich so stark, dass Flammen aus dem Vorraum des Kellers schlugen.

Die Feuerwehr konnte zügig löschen. Dennoch hatte sich der Rauch bereits in mehrere Wohnungen ausgebreitet. Das Gebäude wurde daher vollständig evakuiert.

Zwei Bewohner mussten getragen werden

Nach Angaben eines Reporters vor Ort versuchten zwei Bewohner trotz des stark verrauchten Treppenhauses, das Gebäude selbstständig zu verlassen. Sie mussten schließlich von der Feuerwehr aus dem Haus getragen werden.

Für die übrigen Bewohner wurde während des Einsatzes ein Bus der CVAG als vorübergehende Unterkunft bereitgestellt.

Sechs Bewohner kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Die weiteren Bewohner konnten später auf eigenen Wunsch in ihre Wohnungen zurückkehren.

Wasserleitung vermutlich beschädigt

Während der Löscharbeiten kam es zu einem weiteren Zwischenfall. Aus einer Wiese neben dem Brandhaus trat plötzlich eine große Menge Wasser aus. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte eine Trinkwasserleitung durch den hohen Wasserdruck beschädigt worden sein.

Das Wasser lief in den Keller eines benachbarten Hauses und sorgte dort für eine Überschwemmung. Der zuständige Versorger stellte die Wasserversorgung wenig später ab.

Versorgung nur eingeschränkt möglich

Für die Bewohner des Hauses gibt es nach dem Brand weitere Einschränkungen. Die Strom- und Wasserversorgung stehen vorübergehend nur eingeschränkt zur Verfügung. Der Vermieter richtete deshalb eine Notversorgung ein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es werde wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.