Keine Streiks mehr: Tarifstreit zwischen Citybahn und GDL beendet
Der Tarifstreit zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Citybahn ist beendet. Das hat das Unternehmen am Freitagmittag bekanntgegeben. Demnach habe man sich unter anderem auf eine schrittweise Absenkung der Arbeitszeit auf 35 Wochenstunden und den Verbleib der Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge bei 1 Prozent geeinigt. Bisherige übertarifliche Regelungen und Errungenschaften werden bei der City-Bahn künftig auf ein einheitliches tariflich geregeltes Niveau zurückgefahren.
Citybahn-Geschäftsführer Friedbert Straube sagte: „Die Einigung ist für unsere Fahrgäste eine gute Nachricht. Eltern, Schüler und Pendler sollen sich ohne Sorge vor den unangenehmen Konsequenzen abrupter Streikmaßnahmen wieder auf uns verlassen können.“ Denn das Wichtigste sei jetzt, das Vertrauen der Fahrgäste schnellstens zurückzugewinnen. „Gleichwohl bringt die Einführung der 35-Stunden-Woche erhebliche Mehrkosten mit sich, bei denen noch völlig unklar ist, woher das Geld kommen soll.“
Insgesamt 18 Mal hatte die GDL die Citybahn bestreikt.