• Auf Einlassbändchen als 2G-Kontrolle wie zum Beispiel in einem Einkaufszentrum in Hamburg wollen die Chemnitzer Centermanager verzichten.

Keine Einlassbändchen in Chemnitzer Einkaufszentren

Zuletzt aktualisiert:

In den Chemnitzer Einkaufszentren soll auf neue Einlassbändchen verzichtet werden. Der Freistaat ermöglicht es mit der ab heute in Kraft getretenen Corona-Verordnung, dass Kunden ein Bändchen als 2G-Nachweis für alle Geschäfte erhalten könnten.

Die Chemnitzer Centermanager halten von der Idee hingegen nicht viel. Laut Jörg Knöfel von der Galerie Roter Turm würde die Organisation dafür viel zu lange dauern. Sein Kollege Thomas Stoyke vom Chemnitzer Center spricht von einem Alibi-Strohfeuer, das dem stationären Handel nicht helfen werde. Neben ihnen fordert auch Centermanager Stefan Knorr von der Sachsenallee, die 2G-Regelung im Einzelhandel komplett fallen zu lassen. Dadurch gehen erheblich weniger Leute shoppen. Thomas Stoyke vom Chemnitzer Center nennt 2G sogar den aktuellen "Tötengräber des stationären Handels", der nachhaltig jede sächsische Innenstadt veröden lasse, wenngleich wissenschaftlich hinlänglich bekannt sei, dass der stationäre Handel kein Infektionstreiber ist. Pro Kunden gebe es beispielsweise im Chemnitzer Center eine Fläche von 115m².