„Kein Schlussstrich!“ erinnert an NSU-Verbrechen
Am heutigen Donnerstag startet das bundesweite Theaterprojekt „Kein Schlussstrich!“. Es erinnert an die Selbstenttarnung des NSU vor zehn Jahren.
In 15 Städten gibt es fast drei Wochen lang Theateraufführungen, Gesprächsrunden und Konzerte. Die Teilnehmer setzen sich künstlerisch mit rechtsradikalem Terror und den Hintergründen auseinander.
Das Theater Plauen-Zwickau liefert am Freitag seinen ersten Beitrag – mit der Premiere von „Aus dem Nichts“ im Gewandhaus. Das Schauspiel nach dem gleichnamigen Film des Regisseurs Fatih Akin geht auf den Nagelbombenanschlag in Köln zurück.
Zum Programm in Zwickau geht es hier.
Am 4. November 2011 wurde das Terrornetzwerk des Nationalsozialistischen Untergrunds enttarnt. Über zehn Jahre lebten die Mitglieder im Untergrund – auch in Zwickau. Von hier aus planten sie Morde und Überfälle.