Kein grundlegender Klimawandel in Sachsen
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Das August-Hochwasser war aus Expertensicht kein Beweis für einen grundlegenden Klimawandel in Sachsen. Allerdings bestätige es den Trend, dass hierzulande immer häufiger extreme Ereignisse auftreten werden, sagte der Präsident des Landesamts für Umwelt und Geologie, Michael Kinze. Trotz des starken Niederschlags im zurückliegenden Sommer geht Kinze weiter davon aus, dass es in Sachsen auf lange Sicht mehr Sonnentage und weniger Regen geben werde. Die warmen Wetterlagen nähmen zu, die Durchschnittstemperatur könne in den kommenden Jahrzehnten um bis zu vier Grad Celsius ansteigen.