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Kein Frauenschutzhaus fürs Erzgebirge

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Im Erzgebirge wird es vorerst kein Frauenschutzhaus geben. Eine entsprechende Petition des Landesfrauenrates ist Montagabend im Finanzausschuss des Erzgebirgskreises abgewiesen worden.

Die Entscheidung gegen eine zentrale Einrichtung fiel nahezu einstimmig. Man will auch weiter auf Schutzwohnungen setzen. Der Landesfrauenrat hatte kritisiert, dass es im Erzgebirge keine wohnortnahe Betreuung von Frauen gibt, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind. 2017 hatte es nach Angaben des Landeskriminalamtes knapp 500 angezeigte derartige Straftaten gegeben. Die Dunkelziffer wird weit höher geschätzt.

1.600 Leute unterschrieben eine Petition für die Einrichtung eines Frauenschutzhauses, der Erzgebirgskreis sollte das finanziell unterstützen.


Anlaufstellen für schutzsuchende Frauen:

- Referate Soziale Hilfen bzw. Jugendhilfe des Landratsamtes Erzgebirgskreis

- Lebensberatung des Diakonischen Werkes Annaberg und Aue-Schwarzenberg (Aue-Bad Schlema)

- IKOS Chemnitzer Frauenhilfe e.V. (Hainstraße 135, 09130 Chemnitz; Tel.: 0371/91 85 354)

- Frauenschutzhaus Chemnitz (0172/ 371 81 16)

- Frauenschutzhaus Freiberg (03731/ 22 561)

- Frauenschutzwohnung im SOS Kinderdorf e. V. Zwickau (0173/ 947 97 89)

- Mütterzentrum Zwickau

- Frauenschutzwohnung von Wildwasser Zwickauer Land e. V. ( 0176/ 210 87 22 o. 0176/ 210 87 23)

- Frauenschutzwohnung Auerbach (0173/ 372 02 60)

- Schutzhaus von Karo e. V für Frauen Plauen ( 0173/ 378 89 90)

Hilfe gibt es auch hier