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Kahlschlag bei Kaufhof sorgt für Zündstoff

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Die angekündigte Schließung der Chemnitzer Kaufhof-Filiale sorgt in der Stadt für Aufregung. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sprach von einem herben Schlag und kündigte ein Krisentreffen mit dem Gewerbetreibenden der Innenstadt an. Außerdem soll zeitnah beraten werden, wie die Stadt mit der Entscheidung des Karstadt-Kaufhof-Konzerns umgeht.

Die Chemnitzer Stadträte haben mit Unverständnis auf die angekündigte Schließung der Galeria Kaufhof reagiert. Die Entscheidung sei dramatisch für die Innenstadt, weil dort der Kaufhof als einer der stärksten Anziehungspunkte für Belebung sorge, heißt es zum Beispiel von den Linken. Die Fraktion der Grünen sprach von einem großen Verlust mit dramatischen Auswirkungen auf den gesamten Einzelhandel. Auch für die umliegende Gastronomie sei die Schließung des Warenhauses eine Katastrophe, fügt der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt hinzu.

Am Freitag war bekannt geworden, dass das Warenhaus in Chemnitz noch in diesem Jahr geschlossen werden soll. 140 Arbeitsplätze sind damit gefährdet.